Erfolg ist die Kunst, Fehler zu machen, die keiner merkt
„Erfolg ist die Kunst, Fehler zu machen, die keiner merkt.“Gustav Knuth (1901-87), dt. Schauspieler
Samstag, 14. August 2010, 13:00 Uhr. Die zweite Hälfte der SLL Saison ging für die KSCler weiter. Mit einigen Ambitionen, aber auch mit der Nüchternheit des Kräfteunterschieds reisten wir an. Aufgrund eines Staus kurz vor Basel, kamen wir relativ knapp an und hatten dementsprechend wenig Zeit, um uns warmzulaufen und einzuspielen.
Nach kurzer Begrüssung durch die Refs ging’s dann auch schon los. Es entwickelte sich ein Spiel, bei welchem beide Teams ihre Spielanteile besassen und die Churer zur ersten Chance kamen. Nach einem Fehlpass auf unserer Seite erzielten die St. Galler jedoch das 1-0 und brachten uns früh in Rücklage. Durch dies liessen wir uns aber nicht aus der Fassung bringen und Juan krönte einen schönen Spielzug mit dem Treffer zum 1-1. War der Knoten nun geplatzt und ging’s jetzt an die Mission 1. SLL-Sieg? Nein. Die St. Galler, namentlich vor allem Ian Schoch, Rafael Buchli und Daniel Hagnauer, spielten ihre individuelle Klasse aus und gingen wieder in Führung. Diese bauten sie im Verlauf des 1. Quarters bis zum 5:1 aus.
Raphael versuchte und in der ersten Pause taktisch auf technisch und taktisch starke Sunnyboys eizustellen. Wir fanden zunehmend besser in Spiel und begannen auch, den Ball laufen zu lassen, wobei sich doch immer wieder Fehlpässe einschlichen, welche von den St. Gallern gnadenlos ausgenutzt wurden. Nach dem 2. Quarter stand es deshalb 9:1. Immer wieder scorte hauptsächlich Rafael Buchli, welcher einen glänzenden Tag erwischte und insgesamt fünf Treffer zu bejubeln hatte.
Die zweite Hälfte der Partie nahmen wir mit viel Elan und Zuversicht auf. Doch auch dies half nicht. Daniel Hagnauer spielte vor allem seine Face-Off-Stärke aus und ermöglichte den Sunnyboys deshalb sehr viel Torchancen. Die neue Taktik beinhaltete hauptsächlich, auf Tobias Geser zu spielen, welcher unbedingt seinen ersten SLL-Treffer suchte. Er scheiterte aber meist an einem stark agierenden Nico im Tor oder am Pfosten. Bei dieser Gelegenheit möchte ich auch die Strafen thematisieren, welche vor allem die Nummer 20 der St. Galler, der oben erwähnte und zwischendurch in Chur trainierende Tobias, absitzen musste. Diese Pushs-in-den-Rücken- und Übertriebene Härte-bedingten Überzahlen vermochten wir aber nicht auszunützen. Ein weiteres Highlight setzte Ian Schoch, welcher die zweite Spielhälfte als Torwart agierte. Er vermochte, bis zu unserem Tor vorzudringen und erzielte fast einen weiteren Treffer. Das Endresultat: KSC Chur 1:17 St. Gallen Sunnyboys. Wieder und wieder scheiterten wir bis zum Schluss an unseren eigenen Fehlern, welche leider nicht unbemerkt blieben. Lot of work to do…!
In den anderen beiden Spielen gewannen die Irouquois, bei welchem jetzt jeder Offensivspieler nun mindestens einen Scorerpunkt hat, gegen die Spartans aus Basel und die Wettinger setzten sich nach einem hart umkämpften Spiel, in welchem die Berner nach dem 1. Quarter führten, gegen die Titans aus der Hauptstadt durch.
Unser nächstes Spiel bestreiten wir am 29. August in Chur gegen die Irouquois aus Herzogenbuchsee..
1…2…3…CHUR!






