Wer alleine arbeitet addiert, wer zusammen arbeitet multipliziert
“Wer alleine arbeitet addiert, wer zusammen arbeitet multipliziert”
Orientalische Weisheit
Als letzte Woche die Luzerner Lynx mit 7:0 zurück in die Zentralschweiz geschickt wurden, redete man im Churer Lager von einem Pflichtsieg. Bis auf vereinzelte Abschnitte war die Leistung unter dem Erwarteten und es stand bald fest: um gegen Zürich bestehen zu können, musste eine deutliche Steigerung her. Um möglichst viel zu lernen, reisten die 18 Bündner früher an und schauten den NLA Match um 13:00 Uhr zwischen den Fribourger Skunks und dem ersten Zücher Team. Um 15:30 Uhr ging’s dann auch für die KSCler los.
Bis auf Senthuran Mohaneswaran standen ganz nach dem Motto „never change a winning team“ die gleichen Spieler auf dem Feld wie beim Sieg gegen Luzern. Das Spiel startete mit beidseitigem Abtasten ohne zwingende Aktionen. Nico Rupp im Churer Tor wurde praktisch nicht gefordert und die Offensive versuchte es anfänglich mit dem Erfolgsrezept des letzen Spiels, den Angriffen durch die Attackmen von den Seiten. Eine glänzend agierende Lions Defense unter der Regie von Nik Kukat, dem ehemaligen deutschen Internationalen, und dem schweizer Nationalmannschaftsmiglied Stefan Zweifel wusste dies jedoch zu verhindern. Diego Schmid war es dann, der das Score eröffnete und relativ schnell legten Patrick Camenisch und Valerio Preisig zur zwischenzeitlichen 3:0 Führung nach. Die Möglichkeit auf den zweiten Shootout der Saison vereitelten die Zürcher nach einem Abstimmungsfehler. Somit endete das erste Quarter mit einem formidablen 3:1 Vorsprung.
Eine solide Leistung in den mittleren beiden Spielabschnitten baute das Churer Selbstvertrauen weiter auf und vermochte die gesamte zürcher Mannschaft zu zermürben. Raphael Hemmi und Mark Meier, resp. Fabio Tomaschett und Valerio Preisig erzielten je ein Tor, während die Defense, namentlich Luca Scherrer, Timon Schmid und Cordin Schrofer, einen starken Tar erwischte und praktisch keine Schussmöglichkeiten zugestehen musste.
Im letzten Quarter wurde den mitgereisten Fans noch ein Mal Lacrosse vom feinsten gezeigt. Entsprechend viel auch das Resultat aus. Allein das letzte Viertel gewannen die nun deutlich überlegen auftretenden Churer mit 6:0. Patrick Camenisch, Raphael Hemmi, Gian-Marco Moder, Juan Schmid, Mark Meier und Cordin Schrofer trugen sich zusätzlich in der Torschützenliste ein. Besonders erwähnenswert ist hierbei der letzte Treffer. Defender Cordin erkämpfte sich den Ball, liess zwei Gegenspieler stehen und krönte die ausgezeichnete Leistung der Verteidiger mit dem ersten Long-Pole-Tor der Saison. Das Endresultat lautete 13:1, ein verdienter Sieg der vor Allem durch eine geschlossene Mannschaftsleistung erreicht wurde.
Durch diesen Sieg wurde der erste Tabellenrang gefestigt. Ein grosses Dankeschön an unsere Ladys, die den Weg bis nach Wallisellen auf sich genommen haben. Kommenden Samstag erwartet Lacrosseinteressierte in Chur um 16:00 Uhr in den Sportanlagen Obere Au schon das nächste Spiel. Die Highlanders aus Le Locle versuchen, die Churer Erfolgswelle zu bremsen.
1…2…3…CHUR!
Die Churer Tore schossen:
Diego Schmid (-)
Patrick Camenisch (-)
Valerio Preisig (-)
Raphael Hemmi (-)
Mark Meier (-)
Fabio Tomaschett (Elia Lenz)
Valerio Preisig (Juan Schmid)
Patrick Camenisch (-)
Raphael Hemmi (-)
Gian-Marco Moder (-)
Juan Schmid (Mark Meier)
Mark Meier (-)
Cordin Schrofer (-)
Des weiteren Spielten heute in der Schweiz:
NLA:
Zürich Lions 14:2 Fribourg Skunks
NLB:
keine Spiele







